Dienstag, 8. Juli 2008

Wieder nur so

Hallo meine lieben Freunde,

da bin ich wieder. Und grüße Euch ganz herzlich !

Manchmal frage ich mich, ob noch mehr wie drei meiner Freunde
diesen Blog mit verfolgen. Wiederum nicht aus Selbstverliebtheit oder Geltungssucht,
sondern nur aus harmlosem Interesse.

Vor mehrern Jahren verfolgte ich auch regelmäßig die Homepage
eines Mannes mit.
Nicht vojeuristisch, sondern mit echter Anteilnahme.
Bis eines Tages plötzlich sein Kamerad schrieb, dass sie zusammen mit dem Motorrad unterwegs waren und sein Freund dabei tödlich verunglückte.
Dies machte mich sehr betroffen.
Obgleich ich ihn nur von seiner Homepage kannte nahm ich bewusst oder unbewusst
wahrhaft an-teil an seinem Leben. Ich war in Verbindnung mit ihm getreten.
Sogar irgendwie ein bisschen ein Teil von ihm. Ohne dass er´s wusste.
Oder auch nur ahnte.

"Sie müssen unbedingt ein Buch schreiben !", wurde mir schön öfters gesagt.
Selbst von meinen lieben, starken Freunden aus Frankenthal.
Aber Geld für den Druck habe ich nicht. Ob ich überhaupt einen Verleger finden würde ?
Und dann würd´s warscheinlich bei einigen Wenigen: im Schrank liegen....

Dagegen ein Blog.
Der ist immer aktuell. Kostet nichts. Ist via Internet normalerweise jederzeit erdumspannend abrufbar....

Faszinierend.

Vor 2 oder 3 Jahrzehnten hätte man solche Tatschen noch als blanke Hinrgespinste abgetan und Jene die das für möglich halten, als Täumer.

So wage ich nun auch zu träumen.
Wenn ich darf.

Was wäre wenn....

-meinetwegen in einigen Jahren oder Jahrzehnten man in der Lage ist
Funkgeräte und Kameras zu bauen, die uns ermöglichen
heruntertransformiert mit der ewigen Welt und deren Wesenheiten zu kommunizieren ?
So sicher, bequem und verifizierbar wie bei herkömmlichen Telefonaten ?

-wenn es daraus schlussfolgernd meinetwegen bis 2055 keine waffengeführten Kriege und Auseinandersetzungen mehr gibt und alle Kräfte dazu genutzt werden,
Leben zu schützen und zu fördern ?

-alle Armeen des Erdkereises nur noch ähnlich dem THW oder der Feuerwehr fungieren müssen ?

Glaubt Ihr an solch eine Chance ? An eine teleologische Entwicklung
des Universums hin zu "einem neuen Himmel und einer neuen Erde" ?
Oder sagt Ihr gleich: "Niemals, niemals, niemals ! Es wird alles immer Schlechter !"

Mir fällt nun ein Gespräch im Kaffeshop ein. Vor mittlerweile etlichen Jahren
an meinem Bw-Standort. Es ist sicher nicht als geheim zu klassifizieren und ich nenne keine Namen.

"Vielleicht werden wir, wenn das alles so weitergeht..."
"Oh ja ! Herr Christian, da haben sie recht !"
"Mit Irakern und Amis zusammen mal Brotzeit halten, Weißwurst essen
und Weizenbier trinken ?"
...
"Hahahaha ! Unser Herr Christian !"

Welche Idee lebt und wirkt in mir ?
Gebe ich der Zukunft, der Welt
und MEINEM NÄCHSTEN
eine Chance dass alles besser, statt schlechter wird ?

Amen.
LG Christian.

Montag, 7. Juli 2008

Communio

Meine lieben Freunde,

auch oder gerade weil ich immer wieder,
wie alle Anderen im sozialen Miteinander
Fremdheit und Zwietracht wahrnehme.
Ohne dabei jetzt in irgendeiner Weise nach Schuldigen
oder Unschuldigen zu suchen.

So erlebe ich immer wieder
Momente besonderer, inniger Verbundenheit.
Absurderweise oft gerade dort, wo man es voreingenommenerweise
nicht für möglich, schicklich oder sonstwie hält...

Im Rahem eines Philosophieseminares und damit verbundenen recht komplizierten, hochphilosophischen Texten, blieb mir dazu ein Schlagwort im Gedächtnis.
Den Autor habe ich vergessen und auch größtenteils den Zusammenhang,
er würde außerdem hier auch zu weit führen.

Es ist die Vorstellung von einer "Geistigen Kommunion der Seelen".
Der kühle Philosoph bestritt, dass diese im innerweltlich, irdischen Rahmen möglich sei.
Erst in der Ewigkeit und bei Gott...d.h. die geistige Vereinigung der Seelen.

Doch wenn Gott mit seinem Hl.Geist wahrhaft in diese Welt hineinwirkt,
unablässig und alle Zeit ?
Wenn meine Wahrnehmung heute und gestern echt war, im Gespräch mit einem Mann der knapp 40 Jahre älter ist und doch aus einem recht anderen Lebensumfeld stammt ?

Dann halte ich es für denkbar, dass uns zusammen eine geistige Kommunion der Seelen geschenkt wurde. Denn mehrfach sprach er das aus, was ich fast zeitgleich dachte...
Das Gefühl eines abgrundtiefen inneren Gleichklanges- entgegen all der unterschiedlichen Äußerlichkeiten war plötzlich da.

Ein Anderer sagt vielleicht, dass dies sicher bloßer Zufall sei oder geschönte Erinnerung oder gar Einbildung. Doch ich weiss, dass es so war. Und jemand der philosophisch oder gar gläubig offen die Dinge betrachtet- hält es zumindest für denkbar und möglich.

"Seelenverwandschaft" oder die Sache mit den Tönen, die überall im Raum an Gegenständen im gleichen Ton klingen können, fallen mir nun ein.

Wird es so im Himmel sein ? Dass alle Seelen in unbeschreiblicher Schönheit
gleichtzeitig miteinander "klingen" ?

Werde ich in dieser Welt irgendwann einen Menschen finden,
der mit mir zusammen eine innigliche Seelengemeinschaft hat ?
Notfalls sogar auf Gedeih und Verderb ?
Ohne ihn deshalb heiraten zu müssen, ein Kind miteinander zu zeugen
oder sonst leiblich verwandt zu sein.
Oder sind es vielleicht immer nur Momente, Mintuten, Begegnungen ?

Spannend so eine Frage und man kommt bewusst oder unbewusst wieder
zum Märchenprinzen, zur Märchenprinzessin,
welche geistiger Weise die notwendige Ergänzung sind
und somit teilweise die Erfüllung ird. Sehnsucht.

"Gefährlich. Dünnes Eis.", könnte man nun sagen.
Das riecht nach der Sehsnucht nach einer Partnerschaft
und nicht nach zölibatärem Leben...

Doch wenn man sich geistgeschenkt, unvoreingenommen
geistig miteinander vereinigt ? Ist das ein Zölibatsbruch ?
Oder nur eine äußerst gesunde Antwort auf ein mitmenschliches Gegenüber.

Muss ein zölibatärer Mensch spröde und abweisend wie ein Zitrone wirken,
damit´s echt scheint ?
Oder darf er geistig lieben und sehnen,
nach Beziehung mit Gott und den Menschen,
so arg dass es richtig weh tut ?

Was meint Ihr ?

Und soll ich Euch nun verraten, wie so eine Begegnung und eine geistige Kommunion der Seelen in meiner Wunschvorstellung aussehen könnte ?

Hahahahaha.

Das tu´ ich heute ausnahmsweise nicht.
Doch wer mich kennt, kann sich die paar Grundzüge
in meinem armen Wesen zusammenreimen und
dazu ein passendes Pendant entwerfen.
Oder ?

Viele liebe Grüße.
Euer Christian.

Heute

meine lieben Freunde,
endete der Dienst im Tierpark.

Wie´s mir damit geht ? Was ich dabei empfunden habe ?
An welche Dinge ich u.a. öfters denken musste ?
...
Vermissen werde ich sicher die äußerst gute Gemeischaft mit den Kollegen
und auch mit den Tieren. Mit "meiner" würdigen Schmuse-Brigitte, mit Schnorrer und Moped, Lisa, den Eseln, usw.

Vielen herzlichen Dank dafür !!!
...
Heute morgen brachten wir den Vögeln in den einzelnen Großraum-Zellen
frisches Futter und Wasser. Beim Goldfasan gingen wir wieder nur zu zweit rein, weil er als äußerst aggressiv gilt. Denn schon öfters hat er Menschen sogar angefallen und verletzt. Aber heute gab er nur fiepende Laute von sich und war brav.
...
Was mir da alles so im Sinn und Herzen rumging ?
Was glaubt Ihr ? Der Ihr mich ein bisschen nun kennt ?
...
Unter anderem Guantanamo und die Tatsache, dass es den Vögeln m.E. dazu im Gegensatz sehr gut geht. Sie sich im Rahmen des großen Käfigs frei bewegen können.
Dass sie über ihre Sache nicht tiefschürfend nachdenken können. Dass sie nicht nach dem "Warum, Woher, Wohin, Wofür" fragen. Dass sie nicht alleine sind. Dass sie zusammen mit ihren Artgenossen gehalten werden. Dass sie somit auch genügend Zuwendung haben. Sich entfalten können. Doch ich dachte auch ans Priesterseminar.
...
Wir waren ein Team. Zu zweit. Waren in Hab-Acht Stellung.
Hätten ihm nie etwas getan. Aber seine gefährlichen Angriffe abgewehrt.

Mit was ?
Mit Pfeffer, Achter und Knüppel ?
Nein. Nur vorsichtig mit dem Besen.
...
Keine Angst. Es verbirgt sich hier keine Bitterkeit und kein Hauch von Sarkasmus.
Denn es ist so. Faktum.
...

Was ich mir schlussfolgernd wieder und wieder wünsche ?
Für den ganzen Erdkreis ? Auch im scheinbar super gerechten Deutschland ?

Dass man nicht nur Tieren alles erdenkliche Gute zukommen lässt.
Doch mindestens was ihre Art braucht. Sondern auch den Menschen.
Wo immer diese auch sein mögen.

Ob ein scheinbarer Innbegriff an Tugend und Reinheit
oder ein scheinbares Monster in Menschengestalt.

-> Nahrung, Getränke, Gemeinschaft, Zuwendung, Zuhören, aufrichtiges Verständnis-
oder wenigstens das aufrichtige Bemühen dazu.

Stellen wir uns vor im Tierheim würde ein Hund längere Zeit in seinem Einzelkäfig auf dem Boden im Urin liegen. Man würde es sicher von allen Seiten verurteilen.
Und bei Menschen ? Gerade wenn sie auch noch scheinbar böse sind ?
Wie urteilen wir u.U. gerne da ?

LG
Christian.

Kein Schlaf

Auch auf die Gefahr hin,
dass mein Blog wieder nur momentane Befindlichkeiten darstellt.
So muss ich Euch gestehen, dass ich keinen Schlaf finde.
...
Und telefonisch anrufen kann ich niemand.
Weil ich auf Anhieb keine Nachtschicht-Arbeiter kenne,
die mit mir plaudern wollen.

"Und die Hirten ?"
Hahahaha !
Welche Hirten ?

"Ja ihre."
Ah. Ich vertstehe...
Vor einigen Tagen traf ich einen solchen potenziellen Hirten:
etwas korpulent, mit violettem "Bauchgurt".

"Und ? Was sagte er ? Ich bin immer für sie da ? Ich helfe ihnen ernsthaft
wo ich kann ?"
Nein...: Er ist nicht zuständig und er kann nichts für mich tun.

"Und warum ? Weil sie als böser Christian eine Bank ausgeraubt,
Hitler geköpft oder Drogen genommen haben ?"
Nein. Alles nicht. Alles Fehlanzeige.

"Und jetzt ?"
Keine Ahnung. Absolut keine.

"Sozusagen 'Docta Ignorantia'."
Ja, oder 'Titel ohne Mittel'.

"Und der Himmel ?"
Schaut zu und schweigt.

"Warum tun die nichts ?"
Keine Ahnung. Absolut keine.

"Sie hatten doch Angebote ?"
Oh ja...: 1 € Jobber bis 67 oder Knecht im Kloster.

"Na das ist doch was ! Besser wie..."
Stimmt: besser wie Bankräuber, Aidskrank oder im Koma.

"Sehen sie. Da müssen sie dankbar sein."
Hm. Nur ob es immer erfüllt, sich minimalistisch
mit dem denkbar Schlimmsten zu trösten ?

"Wenn einem nichts Anderes übrig bleibt ?"
Stimmt. Wohl. Leider.

"Und was wollen sie der Welt dann sagen ?"
Also wenn ich groß und mächtig wäre...Dann !

"Also nicht wie es bei ihnen der Ist-Zustand beschreibt:
ohmächtig und schmächtig."
Ja. Dann würde ich ernsthaft jedem eine echte Chance geben.
Grade sogar den scheinbar Bösen.

"Weil sie ein Faibel für die haben ?"
Nein. Sondern weil´s sonst fast niemand tut.

Oft denke ich z.B. an bekehrte Terroristen,
oder an Räuber oder an Lynndie England.

Wer gibt denen jemals eine Chance auf einen
einigermaßen guten Job ?
Wenn mir die Katholische Kirche von Speyer
schon ohne schwerwiegende Gründe nennen zu können
keinen gibt ?
Obwohl sie über Jahre hinweg mir Vorgaben machte und Anforderungen stellte ?

Wenn heutzutage schon die scheinbar Langmütigen und Großherzigen
härter wie Granit sind ? Und kälter wie Trockeneis ?

"Ist dann Gott im Himmel und Jesus auch so ?"

Was glaubt Ihr ?

Wenn es so wäre gäbe es das Universum schon lange nicht mehr !
Denn nur durch das Grundprinzip der bedingunslosen Liebe
kann Leben immer wieder neu enstehen und erhalten werden.

LG Euer
Christian.

Sonntag, 6. Juli 2008

...

Fahrt nach Lauterbourg

Lauterbourg

Meine lieben Freunde,

eigentlich wollte ich Euch schon vor Tagen
eine kleine Diaserie von meiner kürzlichen Fahrt nach Lauterbourg zeigen.
Wenn es Euch denn interessiert.

Doch leider spielte mein "Movie Ma(c)ker" nicht mit.
Warum auch immer. Soweit ich´s nachvollziehen konnte
verträgt er sich mit "Nero" nicht. Jetzt muss ich alles neu hochladen...

Aber Ihr kennt das sicher.

Früher wäre für mich da fast die Welt untergangen.
Echte Verzweiflung wegen so einem technischen Dings ?

Eigentlich nicht einleuchtend.
Denn es gibt erwiesenermaßen Schlimmeres.
Viel, viel Schlimmeres.

Und irgendwann kommt die Diaserie vielleicht doch noch.
So Gott will.

Bis dahin erzähl´ ich Euch was Schönes von Lauterbourg.
Was ich dort u.a. gemacht habe ?

Diese leckeren, köstlichen, nur in Frankreich erhältlichen
Liebesknochen
verspeist und den Leuten in die Augen geschaut.
...
Ein Bischof den ich irgendwann einmal sehr verehrt hatte,
den ich irgendwann einmal sehr lieb hatte,
er sagte mal, dass man als Seminarist nicht in die Disco gehen
und den Leuten nicht in länger in die Augen schauen dürfe.
Man solle den Blick senken.

Doch ich mag dies sehr.
Weil die Augen manchmal Fenster der Seele sind.
Weil man so manchmal sehr beschenkt wird.
Weil man manchmal von selbst betroffen, fast hilflos zu Boden schaut.
...
Ehm. Ja.
Heute bleibe ich im Plauderton.

Ja. Z.B. der Nino und die Amelie.
Oft denke ich daran wenn ich im Elsass bin.
Mathieu Kassovitz, der Darsteller von Nino besitzt
sogar eine eigene Homepage (http://www.mathieukassovitz.com)
Doch so wie er sich im Film mit der Amelie gab
beeindruckte er mich mehr, als mit seinem
Image in der Realität oder in anderen Filmen.

Aber ein Film ist ja auch bereits eine existente Realität.
Doch dies ist wieder philosophisch...

Die Pfarrkirche in Lauterbourg habe ich natürlich auch angeschaut.
Es war stark und beeindruckend.
So wie das Wetter. Sehr schön...

Manchmal darf man tatsächlich ein bisschen spüren,
dass es nur ein Vorhang ist,
nur wie ein verspiegeltes Glas-
dazwischen...


Und sonst ?

Vielleicht filtere ich zu stark im Blog ?
Vielleicht sollte ich Euch mehr erzählen ?
Meine echten Alpträume ? Und nicht nur von fehlerhaften Movie-Makern...

Doch wem würde es etwas bringen ?
Hat nicht jeder genug eigenes Leid ?
Habe ich nicht schon genug in meinem Blog gegreint ?
Sollte man bestimmte Dinge nicht doch
am besten geistig ablegen, um sie überhaupt
"verarbeiten" zu können ?

Ich denke schon.

Wünsche Euch noch
von Herzen einen schönen Tag.
Bis bald.

Alles Liebe.
Christian.

Samstag, 5. Juli 2008

Hallo

meine lieben Freunde, wo und wer Ihr auch sein möget.

Aufrichtig hoffe ich, dass es Euch gut geht oder
dass Ihr wenigstens das Beste draus macht.

Heute Abend möchte ich Euch noch ein bisschen schreiben.

Wem ich auf diesem Wege etwas sagen möchte ?
Einen lieben Gruß senden möchte ?

Vielleicht dem Stefan aus Bayern oder dem Carsten aus dem Rheinland,
oder dem Franz aus der Pfalz ?
Am liebsten allen Drei. Und allen welche dies lesen.
Und allen welche mich kennen. Und mögen ?
Und nicht mögen ?
...
Warum trauen wir uns so selten zu sagen,
dass wir jemand mögen, oder gar lieb haben ?

Es ist m.E. eine falsche Scheu.
Man könnte dem Anderen damit vielleicht
viel mehr schenken, viel viel mehr,
wie wir uns irgendwie vorstellen können.
Vielleicht sogar das Leben des Anderen
lebenswerter, sinnerfüllter und getrösteter werden lassen ?

Warum keine unschuldigen, netten Komplimente ?

Wenn ich auf eine Reihe von "Seelenführern" zurückblicke,
erfüllt mich für 50 % von diesen heute Mitleid und Bedauern.
Weil ihre kleine, innere Welt alles andere als heil ist.
Weil sie sich teilweise noch nicht einmal trauen Frauen die Hand zu reichen
oder ein unschuldiges Kompliment zu machen.

Doch im Reinen ist bekanntermaßen alles rein.

Und ob man einem Fremden (einer Fremden) nun eine Mozartkugel
aus bloßer Sympathie anbietet oder ein Kompliment macht ?

Heute sehe ich da kein Problem mehr.
Und je mehr meine arme, kleine innere Welt,
gesiebt wird wie Weizen,
umso mehr darf ich mit Gewissheit sagen:

Tu das Gute- schäme dich nicht.
Habe keine Angst, dass man dir Böses unterstellt.

Denn die wahren Regungen des Herzens
werden offenbar. Irgendwann. Mit Sicherheit.

Liebe Grüße.
Christian.

Montag, 30. Juni 2008

Nachtrag zum Bild

Schön gell ? Dieser blaue Himmel, rechts und links die Hecken.
Und in der Mitte das Kreuz mit Jesus.

Als ich eben mir nochmal das Bild anschaute begriff ich erst die Aussage,
welche man auf der Meta-Ebene dahinter sehen kann: auf der Betrachtungs-Ebene...

Ahnt Ihr welche ?

Jesus Christus spricht:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater außer durch mich."
(Joh. 14,6)

Jesus ist somit jener, der das Tor zum Leben und zum Paradies öffnen kann.
Hinter seinem Kreuz leuchtet schon das himmelblaue Firmament des Paradieses.
Die Hecken wirken fast wie Tore. Und dazwischen ?
Es scheint wie der "enge Spalt" zum Paradies -> durch Jesus Christus.

Und davor ?
Hockt ein Chaot, der sein Fan werden will, weil er´s ehrlich gesagt mit dem Fussball spielen nicht so hat und innerweltliche "Vergötterungen" und "Vergötzungen" immer kläglich gescheitert sind.
...
Was ich heute so machte ?

Zum Beispiel habe ich die niedlichen, kleinen Zicklein mit Heu gefüttert,
Brigitte gekrault. Und total überrascht den Rehen zugehört.

Denn heute nahm ich das erste Mal wahr, dass sie wie Ziegen
rufen oder schreien können:
es ist jedoch ein viel tieferes "Meeeehhhhh", welches sich mehr wie
ein "Möööööhhhhh" anhört.

Dabei strecken sie teilweisee ihre Zungen raus und wirken
zum Erbarmen kläglich. Obwohl sie bestens versorgt und umhegt sind,
viel Freiraum haben. Einfach alles rundrum für sie bestens ist.

Aber vielleicht hat es einen Grund, den ich (noch) nicht nachvollziehen kann.
Den mir ein echter Kenner von Rehen mit Leichtigkeit beantworten könnte ?
...

Ist es bei unseren Mitmenschen nicht oft genauso ?
Dass wir irgendein Verhalten nicht einordnen oder beurteilen können,
weil uns dazu das Hintergrundwissen fehlt ?
Und wir den Menschen dann einfach in eine Schublade stecken ?
In die er eigentlich garnicht hineingehört ?
...

Bis bald.
Viele herzliche, liebe Grüße.
Träumt was Schönes.

Christian.

Sonntag, 29. Juni 2008

Liebe Grüße von der Haardt

Kreuz-an-der-Haardt

Widmung: An meine lb. Freunde aus Schifferstadt.

Ja. Meine lieben Freunde,
wo immer und wer immer Ihr auch seid.
Heute erlaube ich mir eine kleine Widmung,
weil ich´s mit Videos bisher nicht geschaftt habe
und es mir ein innig empfundenes Herzensanliegen ist.

Schifferstadt, obgleich es schon seit längerem die Stadtrechte besitzt,
könnte man trotz allem für ein Dorf halten.
Denn es besitzt durchaus einen dörflichen Charme.
Doch bei z.Z. 20.284 gemeldeten Anwohnern sicher auch
genügend Anonymität damit man nicht genau zuordenen kann,
wer nun mit den Grüßen gemeint ist.
Ob´s nun die "Frau Uhu" ist oder ein "Herr Bein".

In jedem Falle sind es jene 50 % die mich nicht für
faul und weltfremd halten, weil ich studiert habe.
Oder auch nicht für Erz-Schwul,
weil ich seit Längerem einen brüderlichen Freund suche.

Diesen 50 %, welche weiter blicken,

denen ich Empathie und Unvoreingenommenheit zutraue,
möchte ich nun dankbar und vertrauensvoll
von meinem nächtlichen Traum erzählen.

So saß ich in einer hochbarocken, vollbesetzten Kirche
in der vordersten Bank. Neben mir saß ein Mann
und nochmals daneben weitere zwei Personen.

Zum Friedensgruß legten wir uns einander die Arme auf die Schultern,
so wie´s manche in der Wirtschaft tun oder beim Fussball.
Daraufhin zog mich mein Nachbar auf seinen Schoß
und legte mir seine Hände gekreuzt über den Brustkorb.

"Pervers", oder "Pathologisch" werden nun manche begeistert kreischen.
Doch ich empfand dabei nur eine starke unschuldige Nähe.

Wer dieser Mann war ?
Wer mir diesen Traum geschenkt hat ?
Ich kann nur vermuten...

"Und was haben sie heute gemacht ? Sicher wieder gefaulenzt oder
an irgendwelchen Fäden gezogen in ihrem goldenen KäfigTurm ?",
könnte man nun kritisch fragen.

Nein. Ehm.
Ich war Inventur-Helfer !

"Aha ! Ertappt ! Sicher im Sex-Shop ! Sie haben D. gezählt !
Wie dieser Nino in Amelie."

Nein ! Ich hab keine Deutschen Ausgaben vom Sündenfall Adam und Evas gezählt,
sondern nur Backwaren und Bücher, dann zusammengerechnet
und Schildchen auf die Regale geklebt.

"Und waren sie sich dafür nicht zu schade ?"

Nein. Sondern dankbar. In dieser knechtlichen...

"Wir ham´s doch gewusst..."

Tätigkeit, frei, gesund, bei klarem Bewusstsein
schaffen zu dürfen.

"Gehn sie doch ins Kloster ! Da ham sie Brüderlichkeit und knechtliche Arbeit genug !"

Ich war 3 Jahre im Kloster und 5 Jahre im Priester-Seminar.

"Und ? Hat sie das nicht überzeugt ?"
...

LG Christian.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Heute ist Halbzeit

meine lieben Freunde.

Ihr werdet nun vielleicht sagen:
"Wo ? Bei welchem Spiel ? Deutschland und Türkei spielen
doch erst heute Abend ZUSAMMEN ?"

Doch ich meine auch zugegebenermaßen etwas Anderes...

Nämlich jene Tatsache mit der ich mir den heutigen Tag
besonders gut merken kann. Den 25.06.

Es sind nämlich heute noch genau 6 Monate, 1/2 Jahr bis Weihnachten
und zur Geburt Jesu.

"Und wenn du dir heute schon was wünschen dürftest vom Jesus-Kind ?
Was wäre das ?"
-Ehm. "Nur" sein Sigulum-Indelebilis.
-Dass ich, um beim Fussball zu bleiben,
mal seinen Fan-Schal tragen darf.
-Dass ich immer mehr sein Fan werden darf.

"Aha. So wie beim FCK ?"
Ja. So ähnlich.

"Und warum ? Um dich wichtig zu machen ? Um den Anderen zu sagen,
dass ihr Verein sch...lecht ist ?"
Nein. Um Knecht zu sein.

"Aha. Also doch Knecht. Wir ham´s ja schon immer gewusst.
'Der Hang zur harten Tour' (O-Ton aus Schifferstadt)..."
Nein. Doch bekanntermaßen ist "Geben seliger denn Nehmen."

"Du meinst jetzt das Boxen ?"
Ehm.

LG Christian.

Dienstag, 24. Juni 2008

Doch

meine lieben Freunde,
es muss weitergehen. Und immerhin bin ich wie so Viele
in unserem Land
jung, dynamisch und erfolglos.

Heute Abend...da suche ich Euch eben trotz allem
oder gerade desshalb aus dem besagten Buch
meine Lieblingspassagen raus.
Jene die ich so faszinierend finde.
Vielleicht interessiert´s Euch oder vielleicht könnt Ihr
irgendwas davon mitnehmen.

Einer der m.E. "wuchtigsten" Artikel ist von Hans-Dieter Bastian
mit dem Titel "Kameradschaft":

"Kameradschaft als Lebensform basiert auf emotionalen Bindungen,
nicht auf rationalen Vorstellungen und Prinzipien.
Ihre Grundlage ist die emotionale, nicht die rationale Intelligenz des Menschen.

Diese Verwurzelung der Kameradschaft im Gefühlsleben hat tiefgreifende Konsequenzen.
Gefühle sind lebensgeschichtlich viel älter als sprachliche Begriffe;
sie werden langsamer, intensiver und auf andere Weise gelernt
als kognitive Fähigkeiten.
Schon der Säugling hat das Bedürfnis,
sich der Bindung an seine Mutter
mit verlässlichem Gefühlskontakt zu vergewissern.
"Basic trust" (Urvertrauen) hat das der amerikanische Psychologe Erik Erikson gennant
und damit den Zellkern für das komplizierte Wesen der Kameradschaft bestimmt.

Kameraden binden sich auf Gegenseitigkeit
mit dem Gefühl des unbedingten, also in Notlagen belastbaren Vertrauens.
Ihre wechselseitige emotionale Abhängigkeit wird nicht mit Definitionen konstruiert
oder abstrakten Vorschriften reguliert,
sondern ist frühkindlich un- bzw. vorbewusst fundiert,
in der Jugendphase forciert
und wird im Erwachsenenalter je nach Lebenssituation modelliert.

Natürlich gibt es auf den Feldern des modernen Berufslebens vielfältige Beispiele
für wechselseitige Unterstützung, für Kollegialität der Nähe und höflicher Distanz,
aber Kameradschaft als Lebensform der Nothilfe
auf der Grundlage des unbedingten Vertrauens gibt es nur dort,
wo Menschen im Miteinander auf Gedeih und Verderb
aufeinander angewiesen sind.
Das ist wörtlich zu verstehen !

In der Regel ist menschliches Leben im Alltag auf Gedeih,
d.h. auf gefahrloses, angstfreies Tun und Lassen eingestellt.
Dort aber, wo es plötzlich um Leben und Tod gehen kann,
wo ohne jede Alternative auf Gedeih und Verderb gehandelt werden muss,
dort taucht das Bedürfnis nach Kameradschaft ursprünglich auf.

Betroffen sind hier alle sozialen Institutionen,
die auf Gedeih und Verderb angelegt sind
und handlungsfähig sein müssen:
Familien, Feuerwehr, Polizei und Streitkräfte.


Institutionen auf Gedeih, die sich mit Loyalität, Kollegialität
und bürgerlicher Höflichkeit begnügen,
werden bekanntlich im Ernstfall geschlossen:
Schulen, Universitäten, Betriebe, Büros, Kinos und Theater."

...

Mit fallen nun so viele Dinge wieder dazu ein.
Schlagwortartig möchte ich nur ein paar nennen:

-manche sprechen bewusst oder unbewusst
von der "Feuerwehr-Familie"

-wer Anderen hilft, wer einen guten, unbefangenen Umgang
mit Anderen pflegt: hilft dadurch auch sich selbst

-viele sehr gemeinschaftsbezogene Studenten
darben in deutschen Priesterseminarien vor sich hin
oder geben auf:

weil sie echte Kameradschaft dort nicht erleben.
Weil sie durch die Vorgesetzten und durch kopflastige Ausbildungspläne
in keiner Weise gefördert wird.
Weil sie durch falsche Ängste im unbefangenen Miteinander gelähmt sind.
...
Ein verpflichtender "Geländetag" mit Märschen, Hindernisparcours, Kameradenhilfe
und Biwak für ehrwürdige Seminaristen ?
-> Unabdingbar für echte, kameradschaftliche Gefühle.
Doch wer wäre allen Ernstes dazu bereit ?
...
So viele Fragestellungen:
die u.a. auch zu meiner vollkommenen Ablehnung
und Ausgrenzung geführt haben:
"Dann gehen sie halt wieder zu ihrer Bundeswehr !" (O-Ton Dr. G. aus E.)

Doch kapiert was ich eigentlich meine ?
Warum ich einen Freund von diesen Organisationen will
und nicht vom Club "Ich bin mir selbst der Nächste.".

-> Hat scheinbar von meinen ehem. Vorgesetzten niemand.

Und wenn es Jesus wirklich gibt.
Wenn er wirklich wahr Gott und wahrer Mensch ist.
Wenn er vollkommene Liebe, Brüderlichkeit und Kameradschaft stiften kann.
Dann sage ich nun zu ihm:

"Verdammt nochmal:
tu endlich was !
Oder gehörst du auch zum faschistoiden Club
der scheinbar "Gutbürgerlichen" und derer
die sich immer aus allem raushalten ?
Wenn dem so ist...
dann kannst du mich.
Amen."

LG Christian.

Montag, 23. Juni 2008

Vorhaben

Wollte Euch eigentlich heute Abend noch meine Lieblingspassagen aus dem Buch
"De officio. Zu den ethischen Herausforderungen des Offiziersberufs." und zur Kameradschaft zitieren, welches mir damals mein Kasernenkommandant geschenkt hatte: für die Diplomarbeit.

Doch. Hm. Was soll ich sagen ?
Es scheint alles so sinnlos.

Der bundesdeutsche Kath. Militärbischof, welcher an meinem Studienort Diözesanbischof war, den ich persönlich kenne und dem ich vertraute:

er bietet mir, nachdem mich die Heimatdiözese nicht wahrnimmt
und nicht haben will an, mit meinem bestandenen universitären Diplom

ins Kloster zu gehen. Dort dürfte ich dann den ganzen Tag über arbeiten, hätte dafür Kost und Logis frei. Würde aber kein Praktikum, keine Stelle und auch sonst in keiner Weise irgendeine Zusage für meine Zukunft erhalten.

Dürfte sozusagen Knecht sein.
Diplomierter, akademischer Knecht: der max. Zivi-Dienste verrichten darf.

Was sagt Ihr dazu ?
Ist doch was ?
Oder ?

Von was soll ich leben ?
Von was sollen meine Eltern leben ?
Wieviel hat mein Vater für ein scheinbar vollkommen nutzloses Studium
seines Sohnes jahrelang hingeblättert ?

Doch über Geld spricht man ja bekanntermaßen nicht:
in der Heiligen Mutter Kirche.
Man hat es einfach.
Beamtensold eines Pfarrers: A 12- A14.

Doch wie kann ich nur. Sowas überhaupt ansprechen ?
Es zeugt sicher wieder von meiner fehlenden Eignung zum Priestertum.

Ratzinger schrieb ich einen ca. 10-seitigen Brief Anfang 2006 und warte noch heute auf irgendeine Antwort. Gänswein will nicht weiter mit meiner Sache behelligt werden.
Man sei nicht zuständig. Wie alle Anderen auch.

Und jener Schuldige, der mich durch seine unbegründete Ablehnung scheinbar irreparabel stigmatisiert und ausgegrenzt hat ?

Er ist mittlerweile päpstlicher Ehrenprälat. Wohnt in einer Domherren-Wohnung
des Bischöflichen Palastes und genießt sicher seinen Ruhestand.
Ein bisschen Urlaub, ein bisschen Wallfahrten, Bücher, Spareinlagen...
was man halt so braucht, wenn man jemand ist.

Was ich dazu noch sagen möchte ?

Das überlasse ich Eurem klugen Urteil.

Amen.
LG Christian.

Meine lieben Freunde

heute möchte ich Euch einfach so ein bisschen schreiben.

Ohne konstruierten Tiefgang, ohne hohen wissenschaftlichen Anspruch.
Einfach so. Frei raus und echt.
Vielleicht wieder ein bisschen im Frage-, Antwort "Spiel".

"Und wie war´s gestern ?"

Schön. Bereichernd. Wohltuender Normalbetrieb.

"Weil du sagen durftest wo´s langeht ?"

Dies war etwas anstrengend.
Doch zugegebenermaßen besteht jede Berufung
meist aus 3 Teilen:
- der soziale Einsatz
- der Wunsch Gott die Ehre zu erweisen
- egoistische Tendenzen.

Überwiegen soll natürlich die erstgenannte Motivation.
Doch die drittgenannte zu verschweigen,
wäre scheinheilig.

"Und was gefiel dir besonders ?"

Die räumlich noch getrennten Brüder auf ihrem Wagen.
In Windeln und überdimensionalen Schnullern.
Wollte eigentlich ein Foto machen.
Aber es war mir dann doch irgendwie zu privat.

"Frivol. Mehrdeutig."

Nein. Denn im Reinen ist alles Rein.
Und ich fands einfach nur lieb.

"Was vor allem ?"

Das blonde, strubbelige Nesthäckchen
in ihrer Mitte.

"Schlimm. Wenn´se das rauskriegen, dass du sie lieb und entzückend gefunden hast !"

Warum ? Ist doch ein Kompliment !

"Für Männer die knallhart und cool sein wollen ?"

Vielleicht will man das heutzutage garnicht mehr ?
Vielleicht wollen das nur noch die "Ewig Gestrigen" ?
Vielleicht will man heutzutage einfach nur echt sein ?
Auch mal fröhlich und harmlos albern ?

Wie dem auch sei.
Viele liebe herzliche Grüße.
Heute vor allem an die benannten geistigen Brüder.
Christian.

Sonntag, 22. Juni 2008

Bilder und Rollen

Heute meine lieben Freunde,

möchte ich Euch ein Foto zeigen wenn alles klappt,
auch auf die Gefahr hin, dass Ihr mich doch für narzistisch haltet.
Und zugleich Helene danken für Ihre Anmerkung, die mich
sehr bereichert und zum Nachdenken gebracht hat:

man soll wirklich auf das Eigentliche schauen, auf das was alle verbindet:
auf die Gemeinschaft, auf die selbstlose Liebe und Zuwendung.
Nicht darauf ob man jetzt Links- oder Rechtshänder,
Auto- oder Fahrradfahrer, Mann oder Frau, Schwarz oder Weiß, usw. ist.

Doch wer Zuwendung, Schutz, Hilfe und Geborgenheit wirklich geben will und kann,
muss m.E. diese auch in seinem eigenen Herzen zu innerst ersehnen.
Vielleicht sogar danach süchtig sein. Ganz und gar beide Seiten und "Rollen" kennen.
Sonst kann er keine Empathie, keinen Sinn für die Sache,
keine notwendige spirituelle Tiefe entwickeln: für die anderen Mit-Menschen.

"Aber ich will haben und nichts geben...weil das viel bequemer ist.
Alles für mich, nichts für dich.", höre ich nun fast wörtlich
den inneren Schweinehund sagen, "den inneren Saboteur".
Doch es ist wie bereits erwähnt in Arbeit.
Auch bei mir. So gut es geht.
Feuerwehr-Roedersheim
Fortsetzung folgt.
Liebe Grüße.
Christian.

Samstag, 21. Juni 2008

Meine lieben

Freunde, ich bin wieder da und hab Euch Neuigkeiten zu berichten.
Wenn es Euch denn interessiert und es Euch nicht zu banal ist.

"Haben sie wieder Rehe gestreichelt ?"

Ehm. Ja. Und Brigitte hat an mir geschnuppert und dann meinen Arm abgeschleckt.
Obwohl ich´s irgendwie eklig fand, sah ich dies als Zeichen ihres Vertrauens und ihrer Zuneigung.

Und ein kleines Rehkits gab allen Ernstes fiepende Laute von sich
und schnupperte an einem Kohlweißling !
Es war wirklich fast wie in Bambi !
...
Und es bestätigt wieder meine ernsthafte Theorie,
über Sonnenuntergänge, Rehkitze, grünende Auen, brüderliche Freundschaften,usw...

Jene Idealbilder, die wir scheinbar nur aus dem Fernsehen oder von Gemälden kennen.
Von denen wir allzuleicht und allzugern heutzutage sagen:
das ist viel zu kitschig, sowas gibt´s in der Wirklichkeit garnicht...
...
Die gibt es doch ! Oft genug hab ich sie schon erlebt !
Z.B. die fast unwirklich schönen Sonnenuntergänge oder den strahlenden neuen Morgen,
der wie ein Held wahrhaft, buchstäblich und wortwörtlich neues Licht und neue Hoffnung bringt.

"Und wie würden sie ihren Faibel einordnen unbedingt Rehe, Ziegen, Pferde,
ja sogar Mast- und Jungbullen streicheln zu wollen ?"

Ich geb´s zu...
Das ist in höchstem Maße...

"Aha. Sie haben es also erkannt !"

Ja...Pneumatologisch

"Mein Gott ! Ist es doch so schlimm ?!"

Ja. Und ontologisch mit meiner Person verwoben.

"Haben sie das schon jemandem gesagt ?"

Nein. Hier zum ersten Mal.
Hier im Blog.

"Möchten sie noch mehr offenlegen ?"

Ja...Ich bin heterosexuell.

"Aber das ist ja heutzutage akzeptiert sowas !"

Stimmt.
Gottlob.

"Auch wenn´s etliche in ihrem ehemaligen Umfeld
für eklig halten."

Echt ? Keine Ahnung.
LG Christian.

Freitag, 20. Juni 2008

Hallo

ich bin´s schon wieder. Aber er ist nun kanalisiert.
Der Strom von Mitteilungsbedürfnis, der nun nicht mehr
über Privatleitungen dorthin fließt
wo man damit nichts anfangen kann, will oder darf.
Oder wo er von unwürdigen Hirten grundlos weitergemeldet wird.

Sondern er ist nun dort wo man ihn so stehen lassen kann.
Was dazu sagen kann, wenn man Lust hat,
oder eben auch nicht. Im Blog.
In aller Öffentlichkeit.
"Und es ist gut so."
Ob ich mich schäme, geistig so nackt zu sein ?
Nein. Absolut: nein.
...
Die Hirsche hab ich heute gefüttert.
Hab sie gestreichelt und sie haben mir die Hand abgeschleckt.
"Christian, das Rudel besteht aber nicht nur aus den Hirschen !"
...
Aber die Rehe und ihre mittlerweile 6 Kitze waren halt so scheu.
Und die Hirsche waren kraftvoll und unbefangen.
...
Als ich damals noch in Bayern studierte, streichelte ich sogar
mal auf einem Kloster-Bauernhof im Rahmen eines Kursausfluges
Mast-Bullen. Keiner hat sich sowas getraut. Doch ich tat´s.
Fast todesmutig.

Und sie waren ganz lieb.

"Aber Bullen darf man nicht streicheln !", könnte man nun altklug sagen.
"Sie könnten sich bedroht fühlen, dich auf ihre Hörner nehmen oder gar zerquetschen."

Doch ich glaube trotz allem an das Gute.
Und hoffe halt das Beste.

LG.
Bis bald.
Euer Christian.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Heute Abend

möchte ich Euch noch was schreiben.
Doch zuvor fahre ich an die Haardt und auf den Friedhof
Blumen gießen.
Nehme Euch dabei in meinem Herzen mit.
An die wundervolle Haardt, die wie gemalt scheint
und doch Alltag ist.
...
Bin nun wieder zurück.
Saß auf dem weiß gestrichenen Friedhofsbänklein und wunderte mich...
Warum ?
Dass ich noch hier bin: gesund und trotz allem mit der Hoffnung,
dass es irgendwie weitergeht. Und wie schön eben diese Gegend doch ist.
Friedhofsbank
...
So viele Namen, so viele einzigartigen Lebensentwürfe auf dem Friedhof:
doch nicht verloren, nicht vergessen, sondern aufgezeichnet spätestens in der Ewigkeit.
Mit allem Freud und mit allem Leid.
Vielleicht kann man in ein paar Jahren zu jedem Menschen, der irgendwann irgendwo lebt oder lebte seine Geschichte lesen ? Im Internet ? Oder im Handy ?
...
Man spricht nicht gerne über den Tod. Stimmt´s ?
Vielleicht haltet Ihr mich jetzt gar für morbide,
wenn ich Euch gestehe, dass ich mich auf dem Friedhof
u.U. recht wohl fühle ?
Und dass ich die Grabpflege für sehr wichtig halte...
Doch nicht für die Verstorbenen: "Lasst die Toten ihre Toten begraben."
Aber für die Lebenden: um wenigstens hier ein bisschen Einkehr zu halten,
nachzudenken, vielleicht zu beten, mit Anderen zu sprechen.
...
Das ird. Leben kann so schön sein und es kann so grausam sein,
dass man gerne sterben würde und selbst dies noch nichteinmal darf.
Doch es ist unendlich kostbar, mit jeder Sekunde die der lb. Gott
für uns bestimmt hat (vgl. E.Kübler-Ross).
Denn so banal es klingt:
wenn´s rum ist, ist´s rum
und Ewigkeit ist dann Ewigkeit.
...
Davor ist noch ein Mühen, ein Gelingen, Vollbringen, Misslingen:
"es wird getan oder auch vertan..."
...
"Du warst doch auch bei der Luftwaffe.Und wenn du mich jetzt siehst oder hörst ?
Legst du für mich ein gutes Wort ein ? Bitte !"
Keine Ahnung ob er´s hört oder ob er mich sieht...
Ob er gar ein gutes Wort einlegen kann.
Doch z.B. mit dem Blog ist´s ja ähnlich.
...
Bis bald meine lieben Freunde.
Gute Nacht.
Träumt was Schönes !
Der Schlaf ist bekanntermaßen:
der kleine Bruder des Todes.

LG Christian.

Brigitte und Co.

Hallo meine lieben Freunde,
auch wenn ich es eigentlich nicht wollte...
so einen scheinbar banalen, läppischen Blog,
der über momentane Gemütsregungen oder rein subjetkive
Befindlichkeiten scheinbar narzistisch sich auslässt.
Doch es tut mir gut. Hmmm.

Bitte nicht böse sein. Oder den Christian
für selbstverliebt halten oder so...Gell ?
Wie breits erwähnt steht nämlich
zu 75 % der Wunsch dahinter Euch an meinem
kleinen, armen Leben teilhaben zu lassen.
Wenn es Euch denn interessiert.-

Gestern Abend z.B., als ich ins Bett ging:
da war plötzlich wieder dieses Gefühl da,
wie ich es in meiner 1 jährigen Bundeswehrzeit fast immer hatte...
Dieses unbeschreiblich helle, abgrundtief frohe und wohlige Gefühl.
Das mir nun seit vielen Monaten scheinbar vollkommen verloren gegangen war.

Von wem dies kam ?
Das weiss ich mittlerweile.

Doch warum´s wieder da war.
Keine Ahnung.-
Absurderweise hatte ich dieses frohe, helle Lichtgefühl
am stärksten beim Wachdienst. Auch wenn dies scheinbar nicht so recht zu erklären ist.
Keine Waffen- oder Machtgeilheit, keine Gier nach unguter Nähe,
sondern ein abgrundtiefer, geborgener Friede und
zu allermeist gute Gespräche mit meinen lb. Kameraden
prägten die 24 Stunden (Nacht)wache.
Auch wenn´s mir niemand glauben wollte.
Auch wenn man lieber Negatives vermutet und unterstellt.
Doch Gott sei dazu mein Zeuge.
...
Und wie´s heute mit "meiner" Brigitte war ?
Und dem Muli ?
Und seinen Esel-Kollegen ?

Herzerfrischend.

Übrigens ich glaub Brigitte ist schwanger.
Doch wir schmusten wieder miteinander.
Auch die Esel und der Muli.
Und sie hielten heute still wie Lämmer.
Gab ihnen schließlich auch Brot.
...
Was ich daran wieder auf der Meta-Ebene für mich rausziehe ?

Wer unschuldige Zuwendung, Nahrung und Aufmerksamkeit schenkt
wird bei Tieren vertrauenswürdig.
Und bei Menschen ?
Ist´s doch genauso.

Nur mit dem Unterschied, dass es bei Menschen nicht alleine dabei bleiben darf.
Dass immer die Förderung des Nächsten und von ganzen Völkern zur Selbständigkeit,
Selbstbestimmtheit voranschreiten soll-
heraus aus einer demütigenden Abhänigkeit.

LG Christian.

Mittwoch, 18. Juni 2008

So meine lieben Freunde,

nun ist´s wieder einmal raus: das alte, klägliche und leider wahre Lied.
Und ich habe Lust auf etwas Positives, etwas zum Ablenken,
etwas zum Träumen. Ihr auch ?

Hmmm. Was machen wir denn da ?
Jetzt wo´s das Äffi und die Fantasie Insel nicht mehr gibt ?

Da erzähle ich Euch einfach einen Schwank aus meinem Leben...
was Schönes...an das ich gerne noch zurückdenke...

Als ich damals bei der Luftwaffe Rekrut war, im Freisemester, als -S1- PersSoldat,
da gab es einen Mit-Kameraden im Stab. Sein Vater ist Religionslehrer und er
war allezeit freundlich, aufgeweckt und seinen Äußerungen nach auch geerdet fromm.

Wir plauderten oft innig über dies und das- eben wahrhaft über Gott und die Welt.
Doch ich hatte dabei u.a. eine geheime Freude.
Nämlich zusammen mit ihm während der Kaffepause eine Süßigkeit zu verspeißen
und heimlich den Geist Gottes zu bitten, dass er bei uns sein möge,
uns Gemeinschaft und Agape schenken möge.
Auch wenn ich keinen Segen im Auftrag der Kirche spenden darf
(nur Diakon u. Priester), so darf ihn jeder Mensch guten Willens erflehen...
Er studierte dann, nach dem Bund so glaube ich Sport. Doch ich habe leider keinen Kontakt mehr zu ihm und kann nur hoffen und beten, wie für so Viele,
dass es ihm gut geht.

Noch mehr Schwänke ?

Einen ganzen Schrank voll...habe ich davon.
Oder eben einen ganzen Blog voll.
Wenn Ihr wollt und wenn´s Euch interessiert.
Auch wenn´s vielleicht nicht jedermann Sache ist.
Denn um diese Dinge nicht für albern zu halten,
braucht man einen Glauben.

Und wenn man den nicht hat ?

Einen "Falli", den ich mal in KL in einem Irish Pub traf.
Der eine brilliante, klare und logische Vernunft besaß,
er sagte zu mir wortwörtlich vor mittlerweile einigen Jahren:
"Doch trotz allem ist mir das Geschenk des Glauens bisher
verwehrt geblieben !"

Was will man da noch weiter hinzufügen ?
Wie eine Lehraussage der Kirche:
dass nämlich selbst die Fähigkeit zum Glauben
Gnade und göttliches Geschenk ist.
Man sich somit die Fähigkeit zum Glauben
nicht selber machen kann.

Und man somit auch niemanden verurteilen darf:
der nicht glaubt. Weil es ihm eben nicht gegeben ist.

Ist doch logisch, oder ?

Bis bald.
Wünsche Euch Gottes Segen auf allen Wegen.
LG Christian.

Nachtrag II

Meine lieben Freunde,
auch wenn es vielleicht nicht auf Anhieb nachzuvollziehen ist.
Es drängt mich nochmals zu den Erlebnissen vom Wochenende auf dem
Rheinland-Pfalz Tag zu schreiben. Warum ?
Pater Rupert Mayer S.J., den ich sehr verehre und schätze (trotz allem)
sagte einmal sinngemäß, dass er ohne seine geliebten Kameraden von der Armee,
sich wie lebendig begraben fühle.
Zu Besuch in der Ausstellung der Luftwaffe und bei den GI´s war ich auch
auf dem Rheinland-Pfalz Tag.
Plauderte dort mit meinen lb. Kameraden.
Das Heeresmusikorchester Koblenz spielte zudem beim Umzug.
Als sie eine Pause machten lief ich ihnen hinterher
und fragte ob der Christof, ein ehem. Schulkollege und Bundeswehrkamerad
dabei ist. "Ja ! Der läuft ganz vorne bei den Posaunen ! Gehen sie ruhig mal hin."
Und da war er tatsächlich. Wir schauten uns davor schonmal an und wussten anscheinend beide nicht, ob er´s ist.
Das letzte Mal trafen wie uns vor 6 Jahren zur Soldatenwallfahrt in Lourdes.
"Christof !"
"Christian ! Bist du schon Pfarrer ?"
"Nein. Hab mein Diplom abgeschlossen, aber die wollten mich net !"
"Warum ? Die suchen doch so händeringend ?"
"Keine Ahnung."...
Wie´s mir mit dem Ganzen ging ?
Wie lebendig begraben ?
Ich wüsste da noch andere Vergleiche:
-wie Stücke die einem aus dem Leib gerissen werden.
-5 mal schlimmer als wenn jemand mit seinen Haix
mir auf dem Brustkorb gestanden hätte.
Doch es geht mittlerweile, weil gottlob vieles schon innerlich abgestorben ist.
Ff. LG. Christian.
logo

Tagebuch

Meine E-Mail Adresse

christianus1975@yahoo.de

Aktuelle Beiträge

Wieder nur so
Hallo meine lieben Freunde, da bin ich wieder. Und...
deer - 8. Jul, 08:16
Communio
Meine lieben Freunde, auch oder gerade weil ich immer...
deer - 7. Jul, 22:25
Heute
meine lieben Freunde, endete der Dienst im Tierpark. Wie´s...
deer - 7. Jul, 13:06
Kein Schlaf
Auch auf die Gefahr hin, dass mein Blog wieder nur...
deer - 7. Jul, 02:49

Meine Kommentare

Aber Steel ist cool....
Aber Steel ist cool. Und er ist lieb. Da kann doch...
Steel - 8. Jul, 13:43
Vielen Dank für...
Vielen Dank für Deine Links ! Mit großem...
manjuwel - 6. Jul, 15:55
Hochauflösende Träume
Lieber Manjuwel, wollte Dir nur schreiben, dass ich...
manjuwel - 5. Jul, 16:15
Also ich plädiere...
Also ich plädiere für Ostallgäu ! Da...
Steel - 5. Jul, 16:08

Diplomarbeit
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren